Zitate 

 

An dieser sollen alle Äußerungen festgehalten werden, die für die Beschäftigung mit der Sprache allgemein, die Sprachwissenschaft im Besonderen, meine Arbeit und mich persönlich wichtig waren und sind:

 

 

 

„Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.“  

 

Bob DYLAN (geb. am 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, USA, eigentlich Robert Allen ZIMMERMANN, amerikanischer Musiker und Poet) 

 


 


 

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich inTapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

 

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie aneiner Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

 

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumenjung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

 

Hermann HESSE (geb. 2. Juli 1877 in Calw/Württemberg, gest. am 9. August 1962 in Montagnola/Schweiz): Gedicht "Stufen", 4. Mai 1941 

"Ich erkläre ein für alle mal, dass ich nur für diejenigen schreibe, die mit mir der überzeugung sind, dass die wissenschaft nicht vorwärts gebracht wird durch complicierte hypothesen, mögen sie auch mit noch so viel geist und scharfsinn ausgeklügelt sein, sondern durch einfache grundgedanken, die an sich evident sind, die aber erst fruchtbar werden, wenn sie zu klarem bewusstsein gebracht und mit strenger consequenz durchgeführt werden."

 

Hermann PAUL

in der Vorrede zur 2. Auflage der "Principien der Sprachgeschichte" (1886)

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."

 

Ludwig WITTGENSTEIN (geb. 26. April 1889 in Wien, gest. 29. April 1951 in Cambridge) 

"Man sollte nie so viel zu tun haben, daß man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat."   

 

Georg Christoph LICHTENBERG (Mathematiker, geb. 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt, gest. 24. Februar 1799 in Göttingen)

"Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können."

 

Jean-Jacques ROUSSEAU (geb. 28. Juni 1712 in Genf, gest. 2. Juli 1778 in Ermenoville bei Paris)  

 

"Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."

 

Benjamin FRANKLIN (Staatsmann, Naturwissenschaftler und Schriftsteller, geb. 17. Januar 1706 in Boston, gest. 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania)  

 

"Beredsamkeit setzt Freiheit voraus, Offenheit, Unabgeschlossenheit, Vorläufigkeit."

 

Walter JENS (Altphilologe, Schriftsteller, Übersetzer, Professor für Rhetorik an der Universität Tübingen, geb. am 8. März 1923 in Hamburg, gest. am 9. Juni 2013 in Tübingen)  

 

„Δεν ελπίζω τίποτα. Δε φοβούμαι τίποτα. Είμαι λέφτερος.“ („Den elpízo típota. De fovoume típota. Íme léfteros. – Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.“)  

 

Nikos KAZANTZAKIS (griech. Schriftsteller, Politiker, Jurist; geb. 18. Februar 1883 in Heraklion/Kreta; gest. 26. Oktober 1957 in Freiburg/Breisgau)  

 

Rechnung für Rechnung ist berichtigt, // Die Wucherklauen sind beschwichtigt, // Los bin ich solcher Höllenpein; // Im Himmel kann's nicht heitrer sein." - Faust II, Vers 6041 ff. / Marschalk

 

Johann Wolfgang von GOETHE (deutscher Dichter, geb. 28. August 1749 in Frankfurt am Main, gest. 22. März 1832 in Weimar)  

"Es gibt ein lebendigeres zeugnis über die völker als knochen, waffen und gräber, und das sind ihre sprachen." (Geschichte der deutschen Sprache, Bd.1, Seite 4)

 

Jacob Ludwig Karl GRIMM (deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler, geb. 4. Januar 1785 in Hanau, gest. 20. September 1863 in Berlin) 

„For my part, I travel not to go anywhere, but to go. I travel for travel’s sake. The great affair is to move.“

„Ich für meinen Teil, ich reise nicht, um irgendwohin zu gehen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Die große Sache ist, sich zu bewegen.“


Robert Louis STEVENSON (schottischer Schriftsteller, * 13. November 1850 in Edinburgh; † 3. Dezember 1894 in Vailima, nahe Apia, Samoa) in Travels with a Donkey in the Cévennes (1879).

"Wer viel liest und viel reist, sieht vieles und erfährt vieles." - Verlag Artemis & Winkler, 4. Auflage, Düsseldorf und Zürich 2005, Übersetzung: Ludwig Braunfels (1810-1885), 2. Teil, 25. Kap., S. 741.

(Original span. "El que lee mucho y anda mucho, vee mucho y sabe mucho." - Juan de la Cuesta (Hrsg.), Erstauflage, Madrid 1615, 2. Teil, 25. Kap., S. 97v.)

zit. nach Wikiqoute

Miguel de CERVANTES  (spanischer Schriftsteller * vermutlich 29. September 1547 in Alcalá de Henares, getauft am 9. Oktober 1547 in Alcalá de Henares; † 23. April 1616 in Madrid)
Daten nach Wikipedia mit größtem Dank.

"Schwäbische Kunde" (auch "Der wackere Schwabe")

Heldenballade über Friedrich Barbarossa von Ludwig UHLAND (schwäbischer Dichter, geb. 26. April 1787 in Tübingen, gest. 13. November 1862 ebenda)


 

 

Als Kaiser Rotbart lobesam
zum heil'gen Land gezogen kam,
da mußt' er mit dem frommen Heer
durch ein Gebirge wüst und leer.
Daselbst erhob sich große Not.
Viel Steine gab's und wenig Brot.
Und mancher deutsche Reitersmann
Hat dort den Trunk sich abgetan.
Den Pferden ward so schwach im Magen,
fast mußt der Reiter die Mähre tragen.

[...]


 

Die Streiche sind bei uns im Schwang;
Sie sind bekannt im ganzen Reiche,
Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche.

[...]


 


 


 

  

 

 

 

 

 

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